Space Mining

 

Der Weltraum, unendliche Weiten…

Poster Space Mining © AMT

Ist eine längerfristige Präsenz des Menschen auf anderen Himmelskörpern möglich und was wäre dazu nötig? Mond, Mars oder auch Asteroiden stehen bei diesen Überlegungen im Fokus der Forschung. Eine Mondbasis könnte beispielsweise als eine Art Tankstelle für weiter entfernte Reisen, als Forschungsstation oder für Themen wie den Weltraumtourismus genutzt werden.

Da Transporte in den Weltraum sehr teuer sind und Nutzlasten begrenzt sind, bietet sich die Nutzung lokal vorhandener Rohstoffe an. Auf dem Mond ist besonders der Regolith interessant, ein staubartiger Rohstoff, der die gesamte Mondoberfläche bedeckt. Neben verschiedenen Metallen enthält der Regolith auch Sauerstoff in gebundener Form und könnte daher z. B. auch selber als Baustoff oder zum Strahlenschutz verwendet werden. Bedingt durch seine Entstehung ist Regolith allerdings auch sehr heterogen in seiner Zusammensetzung und auch die Umgebungsbedingungen sind natürlich eine Herausforderung. Verschiedene Forschungsansätze beschäftigen sich bereits mit der Sauerstoffgewinnung aus Regolith, der Gewinnung des Regoliths selbst (Space Mining) oder der Aufbereitung des Rohstoffs. Bei diesen Forschungen wird im Wesentlichen jeweils ein einzelner Teilprozess betrachtet.

Auf der „Luxembourg Space Resources Week“ präsentierten das Institute for Advanced Mining Technologies (AMT), das Lehr- und Forschungsgebiet Aufbereitung Mineralischer Rohstoffe (AMR) und das Institut für Metallurgische Prozesstechnik und Metallrecycling (IME) unter dem Titel „From lunar regolith to oxygen and structural materials – RWTH Aachen’s integrated conceptual design“ einen Ansatz für die ganzheitliche Betrachtung des Prozesses, von der Gewinnung über die Aufbereitung bis hin zur Sauerstoffproduktion.

Den ganzen Vortrag kann man z.B. auf ResearchGate finden.

 

25.05.2021