Karl-Arnold-Preis 2023

05.11.2023
  Gruppenfoto Urheberrecht: © Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste / Engel-Albustin 2023

Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste zeichnet mit dem Karl-Arnold-Preis jährlich eine herausragende Forschungsarbeit oder künstlerische Leistung aus. Benannt wurde der Preis nach dem Gründer der Akademie, Ministerpräsident Karl Arnold.

Dieses Jahr wurde der Preis zum Thema Nachhaltigkeit an Frau Dr. Alina Wetzchewald und Herrn Dr. Rudolf Suppes verliehen. Beide Preisträger*innen leisten mit ihren Forschungsarbeiten einen wichtigen Beitrag auf diesem Gebiet, weshalb der Preis in diesem Jahr geteilt wurde.

Die Funktion der Gutachter*in übernahmen dieses Jahr Professorin Kathrin Greiff vom ANTS und Professor Bernd Lottermoser vom MRE der RWTH Aachen.

Alina Wetzchewald widmete ihre Dissertation an der Universität Wuppertal dem Thema „Exnovation und Verkehrswende“. Mit ihrer Arbeit leistet sie einen innovativen Beitrag zur erprobten Ausweitung der Transitions- und Exnovationstheorie auf ein kaum erforschtes Anwendungsfeld.

Rudolf Suppes promovierte an der RWTH Aachen zum Thema „Nachhaltige Bewertung und Klassifizierung von Projekten zur Rückgewinnung von Rohstoffen aus buntmetallhaltigen Aufbereitungsrückständen“, sogenannten Tailings. Ziel seiner Forschung war die Entwicklung eines UN-konformen Bewertungs- und Klassifizierungsansatzes für bergmännische Abfälle. Herrn Suppes innovativer Ansatz führt zu einer Neuinterpretation von Tailings als nachhaltige Rohstoffquelle im Sinne der Kreislaufwirtschaft.

Wir gratulieren Frau Wetzchewald und Herrn Suppes ganz herzlich und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg!