Christos Potsis

 

Was macht eigentlich... ein Hiwi bei der FRE

Person Christos Potsis Urheberrecht: FRE

Das Interview mit Christos Potsis führte Yasmina El Ghoulbzouri.

Y.E.: Wie heißt du und was genau studierst oder arbeitest du an der FRE?

C.P: Ich heiße Christos Potsis und studiere Rohstoffingenieurwesen im 6. Semester.

Y.E.: Warum hast du dich für den deinen Studiengang entschieden bzw. wieso hast du dich für deinen Job an der RWTH entschieden?

C.P.: Ich hatte immer schon eine Leidenschaft in Richtung Tunnelbau und Geologie. Ich habe zuvor auch Bauingenieurwesen studiert, aber da hat mir etwas gefehlt und deshalb fiel dann meine Wahl auf den Studiengang Rohstoffingenieurwesen, weil man da noch die Geologie dahinter hat und den Streb noch ganz anders kennenlernt.

Y.E.: Wie sieht für dich ein typischer Tag an der RWTH aus?

C.P.: Ich sag‘s mal so: Lernen, lernen, lernen und wenig Sonne, aber auch wenig Regen. (lacht) Das ist schon Vollzeit so ein Studium.

Y.E.: Du bist ja auch in der Fachschaft, was machst du da genau?

C.P.: Ja genau. Ich bin seit dem 2. Semester in der Fachschaft tätig. Ich bin der Vorsitzende der Fachschaft und setze mich mit alltäglichen Fragestellungen, die wir hier in der Studierendenschaft haben, bzw. auch mit Belangen der Studierenden, auseinander.

Y.E.: Was gefällt dir am besten an der RWTH, warum hast du dich für die RWTH entschieden?

C.P.: Das ist eine gute Frage. Der Ruf der Uni an sich war natürlich ein erster Grund, nach der Schule sucht man erst danach und im zweiten Schritt schaut man dann nach den Kompetenzbereichen der Institute, bzw. Studiengängen. Was mir auch gut gefällt, ist hier ganz klar die Strukturierung mit dem Studienverlaufsplan. Das ist schon besonders für den Studi gut angedacht, so dass man eine Struktur hat, welche Fächer man in jedem Semester durchläuft oder ablegen soll. Das gefällt mir hier sehr gut.

Y.E.: Hast du schon mal ein Auslandssemester gemacht oder hast du eins vor? Kannst du uns was darüber erzählen?

C.P.: Nein, leider nicht. Das ist auf jeden Fall eine gute Sache, ich hatte noch nicht die Möglichkeit, ein Auslandssemester wahrzunehmen, empfehle das aber jedem Studierenden.

Y.E.: Hast du schon ein Praktikum hinter dir? Wenn ja, was hast du mitgenommen aus den Erfahrungen?

C.P.: Praktika habe ich schon mehrere gemacht. Es hat angefangen auf Baustellen für den Bauingenieur und danach war ich dann auch in einem Ingenieurbüro tätig. Ein weiteres Praktikumsziel geht jetzt noch in Richtung Tagebau, danach habe ich dann viele Perspektiven.
Mitgenommen habe ich die Struktur, also den Ablauf auf der Baustelle, den man dort erfährt. Man muss ja immer vorbereitet sein. Im Projektmanagement, in dem ich tätig war, ging es beispielweise um die Zeitabläufe für die Fertigstellung von Beton und dass man die Zeit und alles Weitere mit einbezieht, also z.B. die Wartezeit, die du hast und in der du dich gleichzeitig auf andere Bereiche konzentrierst. Dieses gesamte Management in Projekten, das habe ich mitgenommen.

Y.E.: Wo siehst du dich in 10 Jahren? Für Rohstoffingenieure gibt es ja viele Möglichkeiten, ob Hochschule, Industrie oder Beratung?

C.P.: Ich sehe mich momentan in der Infrastruktur bzw. dem Tunnelbau und dann in Richtung Brückenbau, weil das mit meinem Erststudium gut vereinbar ist. Also in der Planung und Problemstellung, die man in verschiedenen Ländern hat. So einen Tunnel voranzutreiben ist ja nicht so einfach, die Gesteinsgeologie spielt dabei eine wesentliche Rolle und das ist das, was mich fasziniert hat. An der Hochschule könnte ich mich auch sehen, aber mein Herz schlägt schon eher in Richtung Industrie.