Zukunftsweisende Forschung in der Rohstoffindustrie

01.02.2017

Eine nachhaltige Rohstoffversorgung ist eine globale Herausforderung der Menschheit und unmittelbare Voraussetzung für fast alle technologischen Weiterentwicklungen. Die Betriebe zur Rohstoffgewinnung sind oft die größten und schwierigsten aber auch gleichzeitig die veränderlichsten Produktionsstätten, die unsere industrialisierte Welt kennt.

  Gruppenbild Ulrich-Thiele-Stiftung Symbolischer Moment: Ulrich Thiele (rechts) überreicht ein Präsent an Professor Karl Nienhaus (links) und RWTH-Rektor Ernst Schmachtenberg.

Ganz im Strom der jüngsten Entwicklung „Industrie 4.0“ ist die Einrichtung einer neuen Professur mit dem Namen Advanced Mining Technologies, kurz AMT, an der RWTH Aachen eine zukunftsweisende Intensivierung der Forschung für eine nachhaltige und effiziente Weiterentwicklung der Rohstoffindustrie. Gefördert wird diese Professur durch die gemeinnützige Ulrich-Thiele-Stiftung aus Iserlohn Kalthof. Die mittelständische Firma Thiele ist ein global agierendes Unternehmen für höchstbeanspruchte Komponenten im Bergbau.

Die Professur ist als Co-Professur an der RWTH Aachen zur Regelung der Nachfolge des neu benannten Institutes eingerichtet worden. Der Nachfolger beziehungsweise die Nachfolgerin wird derzeit gesucht und soll ab Ende 2017 bis Ende 2020 das Institut gemeinsam mit dem jetzigen Institutsleiter Professor Karl Nienhaus leiten.

Mit der modernen Namensgebung des Institutes soll der Weg vom traditionellen Bergbau über die Digitalisierung und Informatisierung hin zu den Advanced Mining Technologies als Leitvision für die Forschung in diesem Bereich aufgezeigt werden.

Redaktion: Presse und Kommunikation