I.A.R

  Grafik Schwerpunkte IAR

Die Schwerpunkte der Lehre und Forschung am Institut für Aufbereitung und Recycling (I.A.R.) liegen im Bereich der Ressourcenwirtschaft nach einem ganzheitlichen Ansatz. Dabei sind drei Aspekte maßgeblich: die Beschreibung von Stoffsystemen, das Verständnis von Einzelprozessen bis hin zu vollständigen Prozessketten sowie eine Modellierung dieser Prozessketten, die eine detaillierte Bewertung erlaubt. Mit dieser Herangehensweise führen wir fundierte technisch-wirtschaftliche Untersuchungen zur Planung, Organisation und Bewertung von Wertschöpfungsketten im Bereich sekundärer Rohstoffe durch.

Zur Umsetzung verfügt der Lehrstuhl über ein umfangreich ausgestattetes Technikum für die wichtigsten mechanischen Grundoperationen der Verfahrenstechnik. Versuchsaufbauten im Labormaßstab bis hin zu Pilotanlagen erlauben es, anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung durchzuführen. Der breite Erfahrungsschatz eines ingenieurwissenschaftlich und nach praxisnahen Gesichtspunkten ausgebildeten Mitarbeiterteams ist wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Durchführung von innovativen Forschungsprojekten auf nationaler und europäischer Ebene.

Nachstehend finden Sie eine kleine Auswahl aktueller Forschungsthemen:

  • Simulation von Aufbereitungsprozessen
  • Mechanische Abfallaufbereitung vor biologischer Abfallbehandlung
  • Kunststoffaufbereitung
  • Sekundärbrennstoffe aus Siedlungsabfällen
  • Metallaufbereitung
  • Aufbereitung von Abfällen im Technikumsmaßstab
  • Sensorgestützte Sortierung

Das Institut für Aufbereitung und Recycling bietet seinen Kunden aus Industrie und Entsorgungswirtschaft angepasste Problemlösungen an. Dies betrifft einerseits aufbereitungstechnische Untersuchungen unterschiedlicher Stoffgemische im eigenen Technikum, dessen gute Ausstattung vielfältige Möglichkeiten zur Durchführung von Versuchen im halbtechnischen Maßstab erlaubt.

Andererseits werden auf Kundenwunsch auch Untersuchungen vor Ort in Abfallbehandlungsanlagen geleistet, um beispielsweise eine stoffliche Charakterisierung von Fördergutströmen oder eine Anlagenbilanzierung zu erhalten. Weiterhin werden auch Aufträge zur verfahrenstechnischen Optimierung von Anlagen bearbeitet. Letztlich gewährleisten analytische Verfahren auf hohem technischem Niveau die Grundvoraussetzung zur Beurteilung der Qualität aufbereitungstechnischer Maßnahmen.