Lukas Schenke, M. Sc. (TEER)

  Lukas Schenke FRE

Früh übt sich – Der Forschernachwuchs bei der FRE

Bereits während seiner Schulzeit fand Lukas Schenke, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Lehr und Forschungsgebiet Technologie der Energierohstoffe (TEER), großes Interesse an den Themen Energie und Umwelt.
Daher fiel seine Wahl nach dem Abitur auf den Bachelorstudiengang Rohstoffingenieurwesen mit anschließendem Master der Nachhaltigen Energieversorgung an der RWTH Aachen.
Lukas Schenke hat sich auf die Fachrichtung Energieressourcen spezialisiert und merkte schnell, dass er die Theorie der fachspezifischen Vorlesungen gerne in die Praxis umsetzen möchte. So wurde er auf das TEER, das unter der Leitung von Professor Quicker 2009 neu gegründet wurde, aufmerksam. Dort werden Brennstoffe wie Kohle, Erdöl, Erdgas, aber auch Biomasse und Abfall analysiert und deren energetische Nutzung in diversen Technikumsanlagen untersucht.
Als studentische Hilfskraft begann Lukas Schenke das Team des TEER mit diversen Literaturrecherchen für Industrieprojekte, Brennstoffanalysen im Labor und Versuchen im Technikum zu unterstützen. Auch in der Lehre konnte er sich als Tutor im Fach Energierohstoffe und –technik einbringen. Seine Tätigkeiten dauerten bis zum Beginn seiner Masterarbeit.
Nach Abschluss seines Masterstudiums bot sich ihm die Möglichkeit, beim TEER eine Promotion anzuschließen. Neben Aufgaben wie der Betreuung von Lehrveranstaltungen konnte er in Pyrolyseprojekten für die Industrie das tiefe wissenschaftliche Arbeiten im Detail kennenlernen.
Diese Erfahrungen bereiteten ihn auf sein Promotionsvorhaben im Bereich der energetische Nutzung von Stroh in Kleinfeuerungsanlagen vor. Stroh besitzt bezüglich der energetischen Nutzung ein großes Potenzial in Deutschland und kann somit einen kleinen aber wichtigen Beitrag zum Energiemix und einer nachhaltigen Energieversorgung darstellen. Jedoch gestaltet sich die Verbrennung von Stroh problematischer als die von bspw. Kohle oder Holz. Aus den im Stroh enthaltenen Verbindungen resultieren bei der Verbrennung relativ hohe Schadstoffemissionen und Verklebungen des Feuerungsaggregats durch Ascheschmelzen. Die Vorbehandlung des Strohs einerseits und die technische Anpassung der Feuerungsanlage andererseits sind die wissenschaftlichen Herausforderungen, denen sich Lukas Schenke stellen wird, um eine effiziente energetische Nutzung von Stroh in Kleinfeuerungsanlagen zu ermöglichen.