Antje Matthäus, M.Sc. (MRE)

  Antje Matthäus auf auf Reifen sitzend unter Tage Matthäus

Damit auch die eigentliche Rohstoffgewinnung in der Fachgruppe nicht zu kurz kommt, beschäftigt sich das Institute of Mineral Resources Engineering (MRE) mit allen Themen rund um die unter- und übertägige Rohstoffgewinnung. Am EMR wird an unterschiedliche Themen wie z.B. der optimierten Abbauplanung, der Staubbekämpfung oder der nachhaltigen Lagerstättennutzung sowohl im nationalen wie auch im internationalen Bergbau gearbeitet.

Eine der Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen des MRE ist Antje Matthäus. Sie hat an der RWTH Aachen University Rohstoffingenieurwesen im Bachelor -und Masterstudiengang studiert sowie am European Mining Course (EMC), einem internationalen Masterprogramm, teilgenommen. Seit Marz 2015 arbeitet sie in einem EU-Projekt mit dem Schwerpunkt „Real Time Mining“ am Institut als Wissenschaftliche Mitarbeiterin. In dem Projekt wird im Bereich der Echtzeitoptimierung von Gewinnung und logistischen Prozessen in hochkomplexen Lagerstätten geforscht. Da das Projekt im Rahmen eines großen EU-Forschungsvorhabens entwickelt wurde, arbeiten verschiedene Unternehmen und Forschungseinrichtungen innerhalb der EU an unterschiedlichen Fragestellungen. So wird die Zusammenarbeit von Industrie und Forschung auch über Landesgrenzen hinaus gefördert.

Neben dem EU-Projekt fallen aber auch andere Institutsaufgaben im Team an. So ist Antje Matthäus auch in der Lehre tätig, betreut Übungen und wissenschaftliche Arbeiten. Ein weiteres Arbeitsfeld sind die Durchführung von Gesteinsuntersuchungen im Labor wie dem Cerchar-Test oder die Ermittlung des Point-Load-Index. So können wichtige Gesteinsparameter für z.B. die Schneidbarkeit von Gestein untersucht werden. Dies ist besonders für Auftraggeber aus der Industrie von hoher Bedeutung. Insgesamt ergibt sich so für Antje Matthäus ein breites Tätigkeitsspektrum im Bergbau, sowohl aus Aachener wie auch aus europäischer Perspektive.